Studienplatzkontingent

Jede Einrichtung der Bundesverwaltung und jeder institutioneller Zuwendungsempfänger des Bundes sowie die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung kann Studierende einstellen und zum Verwaltungsinformatikstudium (VIT) entsenden. Auch Stiftungen des öffentlichen Rechts ist dies möglich. Der Studiengang wird durch von den Einstellungsbehörden zu zahlenden Studiengebühren refinanziert.

Hierzu meldet jede Behörde bis April jeden Jahres die Zahl der Studienplätze beim Zentralbereich der HS Bund an, die sie für das Folgejahr benötigt. Nachdem die HS Bund das Studienplatzkontingent bestätigt hat, beginnt in der Regel das Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren im Sommer und Herbst im Jahr vor Studienbeginn.
Die Einstellung erfolgt meist mit dem Termin des Studienstarts zum 1. August für einen Zeitraum von drei Jahren.

Wenn Bewerberinnen und Bewerber über

  • die allgemeine Hochschulreife oder
  • Fachhochschulreife oder
  • einen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss

verfügen, steht ihnen grundsätzlich das Verwaltungsinformatikstudium (VIT) an der HS Bund offen.

Ebenso können unter bestimmten Voraussetzungen Beamtinnen des mittleren Dienstes und Beamte des mittleren Dienstes oder vergleichbare Tarifbeschäftigte den Aufstieg in den gehobenen Dienst durch das Studium machen.
Bei einer Einstellung im Beamtenverhältnis müssen darüber hinaus die Voraussetzungen des § 7 des Bundesbeamtengesetzes erfüllt sein.
Die Einstellung erfolgt zumeist als Beamtinnen auf Widerruf bzw. Beamte auf Widerruf oder im Rahmen eines Ausbildungsvertrages.

Jede Einstellungsbehörde kann darüber hinausgehende Zugangsvoraussetzungen festlegen.

Für eine erfolgreiche Absolvierung des Studiums wird von den Studierenden zusätzlich Folgendes erwartet:

  • Grundkenntnisse im Umgang mit moderner Informationstechnik
  • ausgeprägtes Interesse an deren Steuerung
  • mathematisches und analytisches Denkvermögen
  • Grundkenntnisse der englischen Sprache
  • ausgewählte Ausdrucksfähigkeit und
  • Allgemeinwissen

Neben den fachlichen Kompetenzen werden Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit sowie Mobilität, Flexibilität, die Fähigkeit zu selbstständiger Arbeit und die Bereitschaft zur eigenen Fortbildung von den Studierenden vorausgesetzt.

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