Weitere Prüfungsformen

Neben den schriftlichen Prüfungen können eine Reihe weiterer Prüfungsformen gefordert werden.
Hierbei müssen die Studierenden neben den fachlichen Kenntnissen oftmals die Fähigkeit, Wissen praktisch anwenden zu können sowie sozial-kommunikative Fähigkeiten, beispielsweise in der Präsentationstechnik, nachweisen können.

IT-Anwendung

Eine IT-Anwendung ist die praktische Umsetzung IT-technischer Kenntnisse und Fähigkeiten. Umfang und Komplexität variieren je nach Anforderungen. Einzelheiten bestimmt der verantwortliche Modulprüfer.

Mündliche Prüfung

In einer mündlichen Prüfung sind studienfachspezifische oder studienfachübergreifende Fragen eines Prüfers oder mehrerer Prüfer von den Studierenden mündlich zu beantworten. Unter Umständen kann zu Beginn eine Aufgabe gestellt werden, deren Erarbeitungs-ergebnisse nach einer zugestandenen Vorbereitungszeit zu präsentieren sind.
Die mündliche Prüfung kann einzeln oder in einer Gruppe abgelegt werden.
Die Prüfungszeit beträgt mindestens 20 und höchsten 45 Minuten. Näheres bestimmt der verantwortliche Modulprüfer.

Präsentation

Eine Präsentation ist die Vorstellung der Ergebnisse eines bearbeiteten Projektes oder eines vorgegebenen Themas. Diese kann einzeln oder in Gruppen, i.d.R. dem Kurs, vorgestellt werden. Eine Vielfalt des Medieneinsatzes wird befürwortet. Die Vorstellungszeit beträgt i.d.R. mindestens fünf Minuten und höchstens 30 Minuten. Näheres bestimmt der verantwortliche Modulprüfer.
Einen Ausnahmefall stellt die Präsentation der Diplomarbeit (s.u.) dar.

Andere mündliche Leistung

Andere mündliche Leistungen beinhalten u.a. Referate, Impulsreferate und Kolloquien.

Ein Referat ist eine vorbereitete Vorstellung einer unter Umständen selbst erarbeiteten Aufgabenstellung im Rahmen eines vorgegebenen Themas. Die Abgrenzung des Referates zur Präsentation liegt in ihrer Schwerpunktlegung auf die Beantwortung fachtheoretischer Fragen oder die Darstellung wissenschaftlicher Diskurse, während letztere i.d.R. auf eine praktisch umgesetzte Leistung erfolgt.
Ein Referat kann einzeln oder in Gruppen, i.d.R. dem Kurs, vorgestellt werden. Eine Vielfalt des Medieneinsatzes wird befürwortet. Die Vorstellungszeit beträgt i.d.R. mindestens fünf Minuten und höchstens 30 Minuten. Näheres bestimmt der verantwortliche Modulprüfer.

Ein Impulsreferat wird nach einer sehr kurzen Vorbereitungszeit zu einer eingegrenzten Aufgabenstellung, i.d.R. vor dem Kurs, gehalten. Dementsprechend kann die Präsentations-länge auch fünf Minuten unterschreiten. Näheres bestimmt der verantwortliche Modulprüfer.

Ein Kolloquium ist ein wissenschaftliches Gespräch zur Erörterung und Ausarbeitung von studienfachspezifischen oder studienfachübergreifenden Themen und Fragestellungen. Oftmals dient sie der Vorbereitung der schriftlichen Ausarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit.

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